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Müllvermeidung im Badezimmer. Zero Waste, wie handhaben wir das?

Neben der Küche ist das Badezimmer ein starker Abfallverursacher in vielen Haushalten. Produkte für das Badezimmer sind so designed, dass sie einfach zu nutzen und danach zu entsorgen sind. Oft sind sie zusätzlich in Plastik verpackt, sodass immer wieder Plastikmüll neben Restmüll anfällt. Werbekampagnen machen uns glauben, dass wir diese Einwegprodukte brauchen, um attraktiv und gepflegt zu sein.
In der Realität gibt es viele wiederverwendbare oder zumindest kompostierbare Alternativen zu herkömmlichen Produkten. Diese können helfen, die alltägliche Pflegeroutine übersichtlicher und effektiver zu gestalten. Sie müssen keine Kompromisse bezügliche Hygiene oder Schönheit machen – oft werden Sie garkeinen Unterschied zum Einwegprodukt bemerken.  Bei einigen Produkten hingegen können Sie sogar eine angenehmere und effektivere Handhabe und bessere Resultate erwarten!

Eine Liste der häufigsten Abfall-Fallen und einfache Alternativen für dein Badezimmer:

Abfall-Falle Nr. 1 sind Duschgels und Flüssigseifen in der Plastikverpackung:  Ein Stück Seife ist viel konzentrierter und ergiebiger! Die Inhaltsstoffe in fester Seife sind im Allgemeinen sowohl umwelt- als auch gesundheitsverträglicher.
Aber: kleine Kinder tun sich oft schwer mit einem Stück Seife, daher haben wir eine Grunella im Badezimmer installiert – das ist eine Seifenraspel (wer alt genug ist kennt sie vielleicht noch?!). Einfach an der Kurbel drehen und man hat kleine Seifenraspel zum Händewaschen. Die Kinder lieben es! Extra Tipp: Sogar für Hunde gibt es mittlerweile feste Shampoos!

Abfall-Falle Nr. 2: sind Zahnbürsten aus Plastik: Zahnärzte empfehlen spätestens jeden 3. Monat die Zahnbürste auszutauschen. Dies sind im Laufe der Zeit 2-3 kg Plastikmüll pro Person, die sich einfach durch kompostierbare Alternativen aus Bambus ersetzen lassen.

Abfall-Falle Nr. 3: Tampons, Binden und Wattepads: Jede Frau verbraucht im Laufe ihres Lebens durchschnittlich 16.800 Binden bzw. Tampons. In Europa landen so jährlich über 17 Milliarden Binden und 10 Milliarden Tampons auf Müllbergen oder in Kläranlagen. Zur alternativen Monatshygiene zählen Menstruationstassen oder waschbare Stoffbinden bzw. Slipeinlagen. Diese Produkte helfen nebenbei auch noch ordentlich Geld zu sparen!

Abfall-Falle Nr. 4: Der unsichtbare Müll – Mikroplastik. In vielen Peelings und Zahncremes ist Mikroplastik enthalten. Diese Plastikpartikel können durch Klärwerke nicht gefiltert werden und gelangen so in unsere Gewässer, bis ins Meer. Dort werden die kleinen Partikel von Tieren gegessen. Solche Kunststoffmikropartikel binden giftige Schadstoffe an ihrer Oberfläche. Pro Jahr verwendet die deutsche Kosmetikindustrie immer noch etwa 500 Tonnen Mikroplastik. Höchste Zeit, dass wir als Verbraucher aktiv gegen diese Produkte entscheiden.

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