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Ausbildung mit Kind ist das möglich? Na klar!

Ausbildung mit Kind ist das möglich? Na klar!

Vanessa Pfingst hat das Abenteuer gewagt und mit Kind die Ausbildung bei uns besucht. In diesem Blogartikel schreibt sie über ihre Erfahrung und nimmt dich mit durch 3 aufregende Tage bei uns.

Unser drittes Kind ist im September geboren und in der Schwangerschaft war mir schon klar, wir möchten ab Geburt mit Stoffwindeln wickeln.
Erfahrung hatten wir bereits gesammelt, denn unseren Sohn haben wir mit ca. einem Jahr auf Stoffwindeln umgestellt.
Das Internet ist voll mit verschiedenen Möglichkeiten und auch nach gefühlt tausend Seiten war ich nicht schlauer als vorher, was wir denn als Erstausstattung wirklich brauchen. Wir entschieden uns dann erstmal für Überhosen aus Pul & Höschenwindeln. Ungefähr um diese Zeit ging bei „die besten Stoffwindeln“ das Formular zur ersten Ausbildung als Stoffwindelberater Online.
Ab da war ich aufgeregt und folgte ganz gespannt was es denn für Infos gibt. Ich schaute auf dem Blog oder Facebook und via Instagram.
In mir kam der Wunsch auf den unwissenden Eltern eine Alternative zu den Wegwerfwindeln zeigen zu können und Hilfe zu geben bei der Wahl des Systems und der benötigten Menge. Eltern, die genau wie ich am Anfang von den ganzen Angeboten und Texten „erschlagen“ werden.

Ich meldete mich zur nächsten Ausbildung an, einige Fragen stellte ich am Telefon vorab.

Darf mein Kind im Alter von 4 Monaten dabei sein? - Ja, Liegebabys dürfen dabei sein.

Die Ausbildung ist in zwei Teile aufgeteilt man bekommt ein Skript & Fragen zur Beantwortung zugeschickt. Man erarbeitet zuhause selbstständig das Skript. Das geht wunderbar. Es ist verständlich geschrieben und gut aufgeteilt. Hier ging es Heiligabend endlich los. Als ich das Skript in den Händen hielt, setzte ich mich abends als die Kinder schliefen hin und fing an das Skript durchzublättern und schließlich durchzulesen. Dabei markierte ich mir wichtige Wörter oder Textstellen. Abend für Abend, denn bei 3 Kindern blieb tagsüber dafür keine Zeit sich intensiv und konzentriert damit zu befassen.

Die Hotelsuche fing ich direkt an, als die Bestätigung kam, dass ich bei der Ausbildung dabei sein darf. Auch da haben die Ausbilder ein paar Unterkünfte mir per E-Mail zukommen lassen. Mir war es wichtig das die Unterkunft sowie die Ausbildungsstätte fußläufig vom Bahnhof erreichbar sind.


Tag 1

Da meine Tochter nicht gerne Auto fährt sind wir mit dem Zug angereist. Wir hatten eine Fahrtzeit von ca.3,5 h und sind ohne viel Verspätung in Reutlingen angekommen. Während der Zugfahrt hatte ich die Kleine in einer Tragehilfe. So hatte ich zwei Hände frei für den Koffer und den Rucksack. Als ich in Reutlingen am Bahnhof ankam bin ich zuerst ins Hotel „zum Alten Schwan“ gelaufen, um einzuchecken.

Ich habe die kleine frisch gemacht und bin dann weiter gelaufen zum Laden von „Die besten Stoffwindeln“ die Begrüßung war herzlich und die Atmosphäre einladend es standen kleine Snacks bereit und auf den Sitzplätzen lagen ein T-Shirt, unser Beraterhandbuch, Klemmbrett mit Kugelschreiber und ein Namensschild. Wir haben uns alle vorgestellt und dann ging es los.

Der erste Tag war voll mit Theorie. Am Ende gab es auch eine Abschlussrunde. Im Anschluss ging es dann wieder ins Hotel. Auf dem Weg dorthin kam ich noch an einem Geschäft vorbei, wo ich mir noch mein Abendessen geholt habe. Die Kleine immer tragend bei mir. Im Hotel angekommen machte ich meine Tochter fertig sie war Reizüberflutet und auch mein Kopf arbeitete die ganzen neuen Eindrücke ab. Als das Baby schlief schnappte ich mir noch einmal das Skript und las noch ein wenig.


Tag 2

Tag 2 der Ausbildung fing für mich gegen 8 Uhr an, mit aufstehen und Baby fertig machen. Dann runter zum Frühstück. Dort hat sich ein nettes Gespräch mit einem Kollegen ergeben. Im Anschluss sind wir wieder zum Laden gelaufen. Auf dem Plan standen heute Praktische Erfahrungen und Theorie. Wir haben immer zum Anfang mit einer stimmungsrunde gestartet, darauf folgte die Wiederholung vom Vortag. Auch stand das große Thema Waschen an, denn dies ist ein sehr umfangreiches Thema.

Von der richtigen Lagerung, über Reinigung und die richtige Wahl vom Waschmittel wird alles intensiv besprochen und erklärt. Wir verglichen Waschmittel und lernten die Unterschiede kennen. Immer mittendrin und dabei war meine Tochter. Sie lag auf der Decke drehte sich und schaute herum. Sie beobachtet die anderen, lachte und freute sich. Sie schlief auf meinem Arm oder in der Trage ein. Auch wenn sie mal geweint oder gemeckert hat, hat es keinen gestört.

Sonja und Nadine warteten dann mit dem Weitersprechen. Auch wurde Rücksicht genommen, wenn die kleine schlief, sodass ich nicht ans Memoboard schreiben musste. In unserer Gruppe harmonisierte es und so wurde ausgeholfen. Etwas später zur Mittagspause wurde unser bestelltes Essen geliefert. Nun konnten wir in der Pause miteinander reden und uns austauschen. Im Anschluss bearbeiteten wir verschiedene Fallbeispiele in Gruppen, die wir dann vorgetragen haben. Wir übten Zusammenstellungen und unsere Möglichkeiten als Berater. Zum Schluss haben wir unsere Abschlussrunde gehalten, in der wir den Tag analysiert haben. Im Hotel angekommen merkte man das es heute leichter für die Kleine war obwohl der Tag länger war. Wir haben noch etwas gespielt und Koffer gepackt, denn Morgen war schon Abreise. Für mich hieß es dann nochmal ans Skript, denn die Prüfung stand am nächsten Tag an. Gute Planung ist mit Kind das A und O.


Tag 3

Zuerst checkte ich im Hotel aus. Im Anschluss ging ich zum Frühstück rüber. Dort traf ich meinen Kollegen, wir redeten und tauschten uns noch einmal über die Ausbildung aus und was wir als Berater machen wollen. Gemeinsam gingen wir zum Laden wir hatten ein Fußweg von ca. 10minuten. JACKPOT Baby schläft in der Trage Prüfung gesichert Die Prüfung startete pünktlich um 9:00 Uhr –Pustekuchen genau 10 min nach Prüfungsbeginn wollte die kleine gestillt werden. Kein Problem auch das war immer für alle in Ordnung. Etwas lenkte es ab sich auch um die Kleine zu kümmern und die Bedürfnisse trotzdem wahrzunehmen. Wir erarbeiteten das Thema rechtliches und Fragen zur Selbstständigkeit im Anschluss. Sonja kontrollierte die Prüfung und rief uns nacheinander ins Büro zur Nach Besprechung während Nadine mit uns weiterarbeitete. Im nächsten Augenblick saß ich im Büro zur Nachbesprechung. Sonja stellte mir Prüfungsrelevante Fragen, die ich beantworten und erklären sollte. Daraufhin meinte sie, dass ich die Kurve bekommen habe und bestanden habe. Aufgrund meiner Nervosität und Ablenkung bin ich froh, dass ich durch die mündliche Prüfung mein Wissen noch einmal unter Beweis stellen konnte. Wir haben es geschafft den Spagat zwischen Theorie und Praxis erfolgreich zu meistern. Die erste Prüfung war geschafft. Das Wochenende neigte sich zum Ende wir machten unsere Abschlussrunde und ein Bild von uns allen. Letztendlich muss ich sagen: konzentrieren mit Baby während des Wochenendes ging erstaunlicherweise super. Das lag aber auch mitunter an der tollen Gruppe, die einem nie das Gefühl gab, das meine Tochter störte, sondern Herzlich Willkommen ist mit allem was dazu gehört. Weinen, motzen, meckern, lachend und spielen. Im Großen und Ganzen ist es sehr spannend, aufregend und anstrengend aber definitiv machbar mit Kind. Außerdem hat man seinen Übungsdummy immer direkt dabei, egal ob die Schlupfhose passen kann oder das Falten und Anlegen vom Dreieck mit Steg geübt wird.

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