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PMS - Was ist das eigentlich?

 

Um zu wissen warum wir uns während dem Zyklus oftmals unwohl, schlapp, mies gelaunt, hungrig oder einfach nur launisch fühlen, ist es wichtig zu wissen was eigentlich in unserem Körper passiert.

Zuerst einmal ist es wichtig zu akzeptieren, dass der Vorgang der Menstruation wichtig ist und zu uns und unserer Weiblichkeit dazugehört. Leider ist es immer noch ein Thema für das sich gerade junge Mädchen sehr schämen. 

Ein Zyklus beginnt am ersten Tag der Periode und endet am letzten Tag vor der erneuten Periode. Durchschnittlich liegt ein Zyklus bei 28 Tagen. Dies schwankt jedoch von Frau zu Frau und manchmal auch von Zyklus zu Zyklus. Laut Definition ist eine Zykluslänge zwischen 21 und 35 Tagen Physiologisch. 

Der Zyklus einer Frau lässt sich in vier Phasen einteilen. Die erste Phase ist die sogenannte Menstruationsphase. Hier wird wird die funktionelle Schicht der Gebärmutterschleimhaut  auf Grund von Progesteronmangel abgestoßen und mittels Kontraktionen der Gebärmuttermuskulatur nach draußen geleitet. Dies geht oft einher mit den uns bekannten Regelschmerzen. 

Die zweite Phase ist die Zeit vor dem Eisprung. In dieser Phase bewirkt  das Folikelstimulierende Hormon (FSH) die Reifung eines Follikels und der darin enthaltenen Eizelle im Eierstock. Gleichzeitig regeniert sich unsere Gebärmutterschleimhaut mit Hilfe von Östrogenen. Die Gebärmutterschleimhaut wird außerdem besser durchblutet und enthält somit die beste Grundlage sollte es zu einer Schwangerschaft kommen. Durch die gleichzeitige Öffnung des Gebärmutterhalses und durch Verflüssigung des Zervixschleims können Spermien über den Gebärmutterhals und die Gebärmutterhöhle nun perfekt in den Eileiter gelangen. Bei einem hohen Östrogen wert bildet sich super-Sparmien-freundlicher-Schleim. Dieser ist meißt dünn und dehnbar und auf diesem können sich Spermien schneller fortbewegen und länger überleben. 

Nun kommt es zur nächsten " Phase" dem Eisprung. Unser Östrogenspiegel steigt immer weiter an und führt zu einem LH-Anstieg. Dieser LH-Anstieg führt dazu, dass der dominante Follikel platzt und die reife Eizelle aus dem Eierstock ausgestoßen wird. Diese gelangt nun direkt in den Eileiter. Manche Frauen nehmen ihren Eisprung als kurzen, stechenden Schmerz war. Andere wiederum spüren diesen garnicht. 

Die Eizelle wandert nun immer weiter Richtung Gebärmutter und kann bis zu 24 Stunden überleben. Die Phase nach dem Eisprung beginnt. Augenblicklich danach beginnt nämlich der Folikel noch ein anderes Hormon zu erzeugen, nämlich Progesteron. Dieses Hormon ist wichtig zur Vorbereitung einer befruchteten Eizelle um die Gebärmutterschleimhaut weiter aufzubauen. Der nun leere Folikel im Eierstock schrumpft immer weiter zusammen. Nun wird immer aber noch Progesteron produziert und gleichzeitig aber auch wieder Östrogen. 

Hier kann sich nun PMS wunderbar bemerkbar machen.

Ist die Eizelle nicht befruchtet worden, kommt es zu einer Rückbildung des Gelbkörpers und der Progesteronwert sinkt wieder stark. Was dann passiert ist ja nun durch den Anfang des Textes klar. Wir starten in den nächsten Zyklus. 

Ich hoffe es ist nun einfacher zu verstehen wie es überhaupt zu PMS kommt.

 

Wie äußert sich den das sogenannte PMS (Prämenstruelles Syndrom)?

In der Regel setzen die Symptome 4-14 Tage vor dem Eintreten der Menstruation ein und hören mit dem eintreten wieder auf. Nicht alle Frauen sind gleich stark betroffen, die einen leiden unter Befindlichkeitsstörungen und andere sind erheblich in Arbeitsumfeld und sozialen Kontakten eingeschränkt.

Ein paar Beispiele von Symptomen:

Körperlich

  • Hautveränderungen
  • Heißhunger oder Appetitlosigkeit
  • Spannungen, Schwellungen und empfindliche Brüste
  • Migräne
  • Völlegefühl

Psychisch

  • Stimmung Schwankungen
  • Antriebslosigkeit
  • Reizbarkeit
  • Aggressivität
  • Grundloses weinen oder lachen

Um so mehr wir über den Zustand wissen und uns darüber bewusstwerden, was mit uns passiert, um so besser können wir damit umgehen.

Selbstfürsorge -> wenn du genau weißt an welchen Tagen sich ein bestimmter Zustand einstellt, kannst du z.B. Vorsorgen indem du dich mit deinem Lieblingssnack ausstattest, deinen Partner vorwarnst heute lieber etwas mit seinen Freunden zu machen oder ein gemütlicher Fernseher Abend zu zweit genau das Richtige ist.

Am besten akzeptiert man die Situation und macht für sich persönlich das Beste daraus. Es bringt uns nichts, sich über ein verpasstes Training oder ein aufgeblähtes Gefühl zu ärgern.

 

 

Wie Ernährung den Zyklus positiv beeinflussen kann:

Esse reich an Magnesium -> dieses hilft dir dabei die Muskeln in der Gebärmutter zu entspannen

Nehme gesunde Fette zu dir -> Fettsäuren sind die Bausteine von Hormonen. Die Zufuhr von Walnussöl, Avocados, Olivenöl oder Leinsamen tragen zu einem positiven Hormonhaushalt bei.

Vitamin E -> Nahrungsmittel wie Spinat, Mandeln, Brokkoli, Spargel und Haselnüsse enthalten viel Vitamin E, welches entzündungshemmend wirkt.

Lindere deine PMS Symptome mit Zink -> Diese sind überwiegend in tierischen Produkten wie Huhn, Rind, Schweinefleisch und Schalentieren enthalten. Wenn Sie vegan leben, ist hier ein Ergänzungsmittel Sinnvoll.

Trinke viel und reduziere zuckerhaltige und salzige Speisen!

Wärme und Sport hat sich ebenfall schon sehr bewährt. 

Wir wurden durch instagram darauf aufmerksam gemacht, das vielen von euch  CBD bei PMS-Symptomen hilft.Daher führen wir das auch noch hier mit auf.

Uns war in diesem Beitrag vor allem eins wichtig. PMS ist etwas ganz normales und kann einfach ein fester Bestandteil unseres Zyklus sein. Dies alleine anzunehmen hilft wahrscheinlich schon am allermeisten. Schreib gerne einmal in die Kommentare was dir hilft und wir erweitern die hier stehende Liste gerne. 

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