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Was macht Ihr bei der Hitze?

Nicht nur Erwachsene tun sich mit der körperlichen Belastung bei der Hitze schwer. Oft leiden gerade Kinder, vor allem Kleinkinder viel mehr, als es Erwachsene und Eltern zunächst glauben. Umso wichtiger ist es auf einfache, praktische Weise die Belastung durch Hitze zu mindern und für angenehme Kühlung zu sorgen. Wir haben ein wenig recherchiert und einige Tipps zusammengetragen, die helfen. Ein paar entsprechen dem gesunden Menschenverstand und sind so gut wie jedem bekannt, doch ist auch überraschendes dabei, was sicher nicht jeder sich so gedacht hätte.

Nachhaltige und umweltfreundliche Tipps gegen die Hitze

Viel trinken

Bleib hydriert! An normalen Tagen sollten wir 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit zu uns nehmen. Doch unser Bedarf kann sich leicht verdoppeln oder sogar verdreifachen, wenn es heiß ist und wir schwitzen. Achte deshalb darauf, dass du bei Hitze regelmäßig trinkst. Im Optimalfall sollte es erst gar nicht dazu kommen, dass du durstig wirst – Durst ist nämlich bereits ein Zeichen von Flüssigkeitsmangel.

Um unterwegs gut versorgt zu bleiben, lohnt es sich auf jeden Fall, wenn du dir eine wiederbefüllbare Trinkflasche besorgst, zum Beispiel aus Aluminium oder Glas. Da du sie immer wieder auffüllen kannst, sparst du damit jede Menge Müll, der sonst beim Kauf von Plastikflaschen aus dem Supermarkt anfällt. Im Büro oder beim Arbeiten im Homeoffice einfach einen großen Krug mit Wasser ins Sichtfeld auf den Schreibtisch stellen und immer wieder davon trinken.

Das perfekte Sommergetränk ist Wasser! Gerne auch gepimpt mit Gurkenscheiben, Himbeeren oder Zitrone – sie sorgen nicht nur für leichten Geschmack, auch das Auge trinkt schließlich mit. Ebenfalls zu empfehlen sind ungesüßte Kräuter- oder Früchtetees. Auch verdünnte Gemüse- und Fruchtsäfte sind zur Abwechslung okay.

Eher meiden solltest du Koffein, weil es den Kreislauf belasten kann. Und Alkohol, weil er dem Körper Flüssigkeit entzieht. Eiskalte Getränke sorgen im ersten Moment zwar für den ultimativen Frischekick. Doch weil der Körper den plötzlichen Temperaturabfall ausgleichen will, heizt er in weiterer Folge umso heftiger ein. Das bringt dich unnötig ins Schwitzen. Deshalb: Getränke nicht zu kalt, am besten sogar lauwarm genießen.

Luftige Kleidung

Das perfekte Sommerlook ist locker und luftig! Unter weiter Kleidung kann die Luft viel besser zirkulieren – das sorgt für angenehme Abkühlung. Lange Teile schützen zusätzlich vor der Sonne.

Nicht nur der Umwelt zuliebe, solltest du auch auf die richtigen Materialien achten. Kleidung aus synthetischen Stoffen wie Polyester saugen den Schweiß auf, kleben am Körper und entwickeln schnell einen unangenehmen Geruch. Darüber hinaus geben Kunstfasern, zum Beispiel beim Waschen, Mikroplastik ab, das über das Abwasser die Umwelt verschmutzt. Viel besser für dich und die Natur sind Naturfasern, wie leichte Baumwolle und Leinen. Sie sind luftdurchlässig und fühlen sich sehr angenehm auf der Haut an. Am besten greifst du zu Bio-Stoffen.

Auch die Farbe der Kleidung kann eine Rolle spielen. Der Mythos besagt: Helle Kleidung reflektiert die Strahlung der Sonne, dunkle Kleidung nimmt sie auf, wodurch die Wärme stärker zum Körper dringt. Ganz so eindeutig ist die Sache allerdings nicht. Damit der Körper kühl bleibt, muss er auch selbst Wärme abstrahlen. Weiße Kleidung wirft allerdings nicht nur die Sonneneinstrahlung, sondern auch die Wärme, die der Körper abstrahlt, zurück. Dunkle lockere Kleidung aus dünnem Stoff hat also unter Umständen einen besseren Kühleffekt, weil sie die Wärme vom Körper ableitet. Liegt die Kleidung jedoch an der Haut an, wird die absorbierte Wärme direkt wieder an den Körper zurückgegeben. Probier am besten aus, was gut für dich funktioniert.

Hüte, Tücher und Mützen schützen dich vor einem Sonnenstich und sorgen dafür, dass dein Kopf beschattet wird. Ebenfalls empfehlenswert sind offene Schuhe. In geschlossenen staut sich die Hitze und du beginnst zu schwitzen. Schick deine Füße auf Sommerfrische und geh barfuß, wann immer es Dresscode und Untergrund erlauben. Ansonsten sorgen Sandalen oder Flip-Flops für kühlende Frischluft.

Leicht Essen

Ein Schweinsbraten zum Abendessen kann dich im Sommer schnell deine Nachtruhe kosten. Fette und schwer verdauliche Speisen belasten den Körper, weil ihre Verdauung viel Energie benötigt. Besonders bei hohen Temperaturen kommst du dadurch ins Schwitzen.

Mach’s deiner Verdauung nicht allzu schwer und nimm mehrere leichte Mahlzeiten über den Tag verteilt zu dir. Nicht nur aufgrund ihrer, im Vergleich zu Fleisch, viel günstigeren Klimabilanz, sollte möglichst viel Gemüse auf dem Teller landen. Tomaten, Gurken, Kohlrabi und Salate aller Art bestehen zu einem großen Teil aus Wasser und liefern wertvolle Mineralstoffe und Vitamine. Am besten du isst das Gemüse roh oder gedünstet. Das erhält nicht nur die Nährstoffe; wenn das Backrohr kalt bleibt, bedeutet das auch eine überflüssige Hitzequelle in der Wohnung weniger.

Auch wasserreiche Früchte wie Beeren und Kirschen sollten am Speiseplan nicht fehlen. Sehr viel Obst und Gemüse bekommst du im Sommer aus heimischer Produktion. Mittlerweile sogar Wassermelonen. Das Angebot an Früchten ist so üppig, da fällt es leicht, auf eher weit gereiste Exoten wie Kiwis oder Ananas zu verzichten. Auch hier gilt: Greif am besten zu Bio-Produkten, wenn du der Umwelt Gutes tun willst.

Lauwarm duschen

Auch beim Duschen gilt, ähnlich wie beim Trinken von kalten Getränken: Im ersten Moment fühlen wir uns nach einer kalten Dusche zwar angenehm erfrischt, der Körper muss sich in weitere Folge jedoch unnötig anstrengen, um wieder auf Normaltemperatur zu kommen. Um Schweißausbrüche nach dem Duschen zu vermeiden, solltest du deshalb lauwarm duschen. Tipp: Nicht komplett abtrocknen! Dann sorgt die Verdunstung des Wassers auf der Haut (wie beim Schwitzen) für eine sanfte Abkühlung.

Auch ein Fußbad kann übrigens Wunder wirken! Hier darf das Wasser ruhig kühler sein.

Verdunstungskälte nutzen, z.B. bei Hitze im Büro

Nicht nur nach dem Duschen kannst du den Effekt der Verdunstungskälte nutzen. Auch beim Arbeiten im Büro oder Homeoffice erfrischt es, zwischendurch kühles Wasser mit einer Sprühflasche ins Gesicht und auf die Arme zu sprühen oder die Haut mit einem nassen Tuch oder Waschlappen leicht zu befeuchten. Kühles Wasser über die Innenseiten der Handgelenke laufen zu lassen sorgt in der Schreibtisch-Pause für den extra Frischeboost. Und auch ein nasses Tuch im Nacken hilft, der Hitze zu trotzen.

Beim Einschlafen: Wärmeflasche als Kühlflasche verwenden

Heiße Tage sind anstrengend. Zumindest in der Nacht sollten wir Erholung finden. Tropennächte über 20 Grad, wie sie der Klimawandel immer häufiger mit sich bringt, machen den entspannten Schlaf jedoch zur Herausforderung.

Beim Einschlafen bei großer Hitze kann eine zur Kühlflasche umfunktionierte Wärmeflasche helfen. Dafür einfach eine Wärmeflasche mit kaltem Wasser und Eiswürfeln füllen oder die Flasche kurz ins Tiefkühlfach packen. Legst du sie dir anschließend im Bett zwischen die Oberschenkel, sorgt sie über den Blutkreislauf für Abkühlung. Falls sie etwas zu kalt geworden ist, einfach ein Tuch um die Flasche wickeln.

Auch deinen Pyjama oder den Überzug deiner Decke kannst du in einem Behälter vorm Schlafengehen 15 Minuten in den Kühlschrank legen.

Ab ins Grüne!

Unter schattigen Bäumen in der Natur oder sogar am Wasser lässt sich die Hitze leichter ertragen als in der Stadt. Denn urbane Asphaltwüsten heizen sich sehr stark auf und strahlen die Wärme auch lang nach Sonnenuntergang noch ab. Gönn dir im Sommer also regelmäßig Ausflüge, um der Hitze zu entkommen – lass die Stadt hinter dir oder flüchte dich zumindest in einen nahen Park.


Tipp gegen Hitze in der Wohnung

Warme Luft draußen halten

Die beste Strategie gegen schweißtreibendes Klima in der Wohnung: Die Hitze gar nicht erst reinlassen. Hier konsequent vorzugehen, macht sich bezahlt, denn je besser du die heiße Luft aus deiner Wohnung draußen hältst, desto weniger Mühe kostet es, die Räume im Nachhinein wieder runterzukühlen.

In der Praxis heißt das: Lüften, wenn die Außentemperatur niedriger ist als die Luft in der Wohnung. Vor allem also am Abend, in der Nacht und in der Früh. Wenn du tagsüber nicht zuhause bist, solltest du die Fenster bevor du gehst komplett schließen. Verbringst du den Tag daheim, zwischendurch auf der Schattenseite stoßlüften, um für Frischluft und etwas Durchzug zu sorgen. Mit einem sparsamen Ventilator kannst du die Luft in Bewegung halten.

Sonne abschirmen

Zumindest an den Sonnenseiten die Fenster nicht nur geschlossen halten, sondern zusätzlich auch abdunkeln. Ideal sind Rollläden oder Jalousien, die an der Außenseite befestigt sind. Nur ein Drittel der Wärme dringt im Schnitt durch sie hindurch.

Eine Innenjalousie lässt, im Vergleich dazu, etwa drei Viertel der Sonnenwärme durch. Trotzdem solltest du sie zumachen, wenn du keine bessere Möglichkeit hast: Direktes Sonnenlicht davon abzuhalten, in die Wohnung zu dringen, gehört zu den effektivsten Maßnahmen gegen Hitze. Es lohnt sich also, jede Option zu nutzen und bei einem Mangel an Alternativen kreativ zu werden. Zum Beispiel kannst du zum Abdunkeln der Fenster auch Karton verwenden.

Vorhänge sollten am besten hell, aber blickdicht sein. So wird die Sonnenstrahlung reflektiert und die Vorhänge selbst erwärmen sich nicht so stark. Wohnst du in einem Haus mit Markise, nutze diese zusätzlich, um die Fenster von direktem Sonnenlicht abzuschirmen.

Wenn du dich dauerhaft drinnen aufhältst, kannst du mit einem Ventilator für Luftbewegung sorgen und solltest über die Schattenseite lüften.

Richtig lüften

Wie bereits erwähnt, ist es gut, nur in der Früh und am Abend bzw. in der Nacht zu lüften, wenn es draußen kühler ist als drinnen. Im Optimalfall hast du die Möglichkeit, gegenüberliegende Fenster zu öffnen, um Durchzug zu schaffen.

Gibt es bei dir nur auf einer Seite Fenster, kannst du unter Aufsicht für ein paar Minuten auch mal die Wohnungstür einen Spalt offen halten und zusätzlich ein Gangfenster im Stiegenhaus aufmachen. Geteiltes Leid, ist halbes Leid: Nutze die Chance, um dich mit vorbeikommenden Nachbar:innen über Tipps gegen die Hitze auszutauschen.

Verdunstungskälte nutzen

Nasse Wäsche oder feuchte Tücher kühlen beim Trocknen die Umgebungsluft ab. Frisch gewaschene Wäsche also nicht in den Trockner geben, sondern auf den Wäscheständer hängen. Das spart auch gleich Strom und tut der Umwelt und deiner Geldbörse gut.

Du kannst Handtücher oder Bettlaken auch extra anfeuchten und in der Nähe der Fenster aufhängen, um die Verdunstungskälte zu nutzen. Auch Zimmerpflanzen geben Feuchtigkeit ab und sorgen für ein gutes Raumklima.

Aber Achtung: Die Luftfeuchtigkeit sollte langfristig nicht zu stark ansteigen. Zum Einen schlägt der Effekt irgendwann ins Gegenteil um, und die Luft wird als wärmer empfunden. Zum Anderen kann eine hohe Luftfeuchtigkeit gerade für Ältere bzw. vorbelastete Menschen eine Gefahr für die Gesundheit darstellen. Hygrometer zeigen den Wert der Luftfeuchtigkeit an: Er sollte zwischen 40 und 60 Prozent liegen. Im Zweifelsfall lüften!

Elektrogeräte ausschalten

Um die Temperatur nicht unnötig in die Höhe zu treiben, darauf achten, dass nicht noch zusätzliche Quellen Hitze abstrahlen. Nicht verwendete Elektrogeräte am besten komplett ausschalten oder abstecken, denn auch im Stand-by-Modus erwärmen sie den Raum. Praktischer Nebeneffekt: Auch hier sparst du teuren Strom und schonst die Umwelt!

Teppiche wegräumen

Teppiche erwärmen sich stärker als Holz- und Fliesenboden – um im Sommer für kühle Füße zu sorgen, Vorleger und Ähnliches also am besten einrollen und wegpacken.

Polster und Decken von der Couch bzw. generell aus der Wohnung zu verbannen, weil diese angeblich wie Wärmespeicher wirken, macht allerdings keinen Sinn. Eine Decke wärmt uns, weil sie isoliert, nicht etwa weil sie selber Wärme abgibt. Nur zudecken ist also wirklich kontraproduktiv ...


Wie sinnvoll und nachhaltig sind Ventilatoren?

Wie jedes Elektrogerät, schluckt auch ein Ventilator Ressourcen bei seiner Produktion, benötigt Strom, um zu funktionieren und produziert selbst Wärme im Betrieb.

Die Temperatur in einem Raum kühlt er nur scheinbar ab. Er sorgt für ein kühles Gefühl, weil der Luftstrom den Schweiß auf unserer Haut schneller verdunsten lässt. Das führt aber auch dazu, dass wir mehr schwitzen, ergo, mehr Flüssigkeit verlieren. Um gut hydriert zu bleiben, also unbedingt ausreichend trinken!

Weiters solltest du dich nicht permanent vom Ventilator anblasen lassen. Dabei besteht die Gefahr, dass die Muskeln zu stark abkühlen und verspannen. Für Allergiker:innen können Ventilatoren unter Umständen zu Beschwerden führen, weil sie mit der Luft auch vermehrt Staub aufwirbeln.

Fazit

Ventilatoren wirken schädlicher auf Klima und Umwelt als Maßnahmen gegen Hitze, die keine Energie verbrauchen. Im Vergleich zu Klimaanlagen arbeiten sie jedoch weitaus sparsamer. Möchtest du nicht auf einen elektrischen Helfer verzichten, solltest du dich also eher für einen Ventilator entscheiden.

Beim Kauf eines Ventilators kannst du auf die Effizienz des Modells achten. Besonders sparsame Ventilatoren haben einen Verbrauch bis etwa 17 Watt. Zudem solltest du das Gerät nicht unnötig laufen lassen, zum Beispiel wenn du dich gar nicht im Raum befindest. Generell ist es ratsam, Elektrogeräte mit Strom aus erneuerbaren Quellen zu betreiben, um die Umwelt zu schonen.

Quelle: greenjournal.greenpeace.at

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